Aktion "Spender werben Spender"
Als unsere Tochter zur Welt kam, folgte auf die Freude über ihre Geburt gleich die erste Sorge - sie hatte eine starke Neugeborenengelbsucht. Der Grund: Blutgruppenunverträglichkeit. Wir erfuhren, dass ihr Vater Blutgruppe 0 positiv hat, ich 0 negativ. Glücklicherweise war die Gelbsucht durch anderthalb Tage dauernde Bestrahlung mit blauem Licht zu behandeln. Wäre sie schlimmer gewesen, so erfuhr ich, hätte man ihr Blut austauschen müssen.
Wenige Monate später lud mich das Blutspendeinstitut zu einem Gespräch ein. Meine Blutgruppe sei selten, aber nicht nur deshalb besonders wertvoll. Rhesus negatives Blut könne zudem auch bei Menschen mit anderer Blutgruppe z. B. als Soforthilfe bei einem Unfall - übertragen werden, da es beim Empfänger nicht zur Bildung von Abwehrstoffen "herausfordere", das Blut also verträglich sei. Und vor allem könne man - wie in meinem eigenen Fall - auch Babys helfen, die auf Grund von Blutgruppenunverträglichkeit der Eltern sonst gesundheitliche Schäden befürchten müssten. Das alles geschah 1980. Seither führt mich mein Weg viermal im Jahr zur Blutspende. Ein befriedigendes Gefühl, kleinen wie großen Menschen auf diese Weise ganz nahe zu kommen und zu helfen!
Dr. Bärbel Escher
Journalistin
Nur eines von unzähligen Argumenten, um neue Spender zu werben.
Überzeugen auch Sie Freunde, Bekannte, Verwandte.
Bringen Sie sie mit zu einem Blutspendetermin in Ihrer Nähe,
in unser Institut Suhl, in die Station Eisenach oder die Station Ilmenau.
